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Einbruchschutz durch Prävention

Alarmtechnik Alexander GmbH

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KfW-Förderung zum privaten Einbruchschutz

Seit 19. November 2015 können Sie im Rahmen des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine eingeständige Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen beantragen. Maßnahmen für altersgerechten Umbau (Barrierereduzierung) und Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen sind z.B.: Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Einbau oder Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, Nachrüstung von Fenstern sowie einbruchhemmende Gitter und Rollläden.

Die Höhe der Zuschüsse beträgt 10 % der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 2.000 Euro. Demnach werden je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse zwischen min. 200 Euro und max. 1.500 Euro ausgezahlt.

Möchten Sie Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch gleich mit einem altersgerechten Umbau verbinden, beträgt die max. Höhe des Zuschusses 5.000 Euro. Der Förderstandard "Altersgerechtes Haus" wird mit 12,5 % bezuschusst (max. 6.250,- Euro). 

Förderfähig sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen. 

Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks.
Zudem ist der Förderung an bestimmte Mindestanforderungen geknüpft, 

Den Zuschuss beantragen Sie direkt bei der KfW.

Bitte beachten Sie: der Antrag auf Förderung muss bei der KfW eingehen, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird. Nach positiver Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie von der KfW eine Zuschuss-Zusage. Die KfW empfiehlt, diese Zusage abzuwarten und erst dann mit dem Vorhaben zu beginnen. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden. 

 Zur Antragstellung muss der KfW der vollständig ausgefüllte und von Ihnen unterschriebene Online-Antrag eingereicht werden (www.kfw.de/455; Rubrik „Formulare“) sowie eine beidseitige Kopie Ihres gültigen Ausweises. 

Die genauen Kosten sind bei Antragstellung oftmals noch nicht bekannt. Die KfW empfiehlt daher, im Antrag die geplanten förderfähigen Kosten auf Basis der eingeholten Angebote vorausschauend zu schätzen und eventuelle Kostensteigerungen entsprechend zur berücksichtigen. Damit kann eine ansonsten später nötig werdende Aufstockung über einen Mindestzuschussbetrag von 300 Euro vermieden werden. 

Nähere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz.
Die kostenfreie KfW-Servicenummer erreichen Sie unter 0800 5399002 (Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr).

 Wer kann Anträge stellen?

-Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal 2 Wohneinheiten
-

Ersterwerber von neu sanierten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal 2 Wohneinheiten oder Eigentumswohnungen (weitere Erläuterungen siehe unter Antragstellung)

-

Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohnungseigen- tümergemeinschaften bei Vorhaben am Sondereigentum

-

Wohnungseigentümergemeinschaften bei gemeinschaftlichen Vorhaben (siehe unter "Wie erfolgt die Antragstellung?")

-

Eine Modernisierungsvereinbarung zwischen Vermieter und Mieter nach § 554 a BGB zur Barrierefreiheit wird empfohlen
-Die Förderung bezieht sich immer auf Privatpersonen! Gewerbetreibende werden in Kürze ein Darlehn beantragen können, allerdings keine Förderung.


 Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen Ihren Antrag vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Planungs- und Beratungsleistungen sowie der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn.